Depression

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Published
2024/07/25

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Depression – Zusammenspiel von Psyche und Körper Psyche und Körper lassen sich nicht einfach trennen – das ist Wissenschaftlern schon lange klar. Psychische Erkrankungen wie Depressionen haben ihre Ursachen unter anderem in körperlichen Vorgängen wie der Chemie des Gehirns und dem Zusammenspiel von Hormonen, und auch Nährstoffe wie Vitamine scheinen eine Rolle zu spielen. Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche gibt es in beide Richtungen. Einerseits können sich Depressionen durch körperliche Symptome äußern, durch Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel und Gewichtsverlust. Oft schlagen sie auch auf den Magen und führen zu Verdauungsproblemen, Blähungen und Bauchschmerzen. Auf der anderen Seite liegen auch die Ursachen für Depressionen zum Teil im Körper: Nährstoffmängel und Hormonschwankungen können die Psyche beeinträchtigten. Was Depressionen wahrscheinlicher macht Forscher haben sich in den letzten Jahren mit den Zusammenhängen zwischen Depressionen und einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel befasst. Das Sonnenvitamin ist unter anderem bei der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt. Menschen mit Depression zeigten in einigen Untersuchungen auffällig niedrige Vitamin-D-Werte, in anderen Studien hing ein Vitamin-D-Mangel mit niedergeschlagener Stimmung zusammen. Gerade laufen Forschungen dazu, ob Vitamin-D-Supplemente die Beschwerden einer Depression lindern können. Auch ein Mangel an Vitamin B12 wurde häufig bei Menschen mit Depressionen festgestellt. Vitamin B12 ist an der Blutbildung beteiligt, es trägt maßgeblich zum Schutz von Nervenzellen bei und ist deswegen essentiell für die Gesundheit des Gehirns. Cortisol wird nicht umsonst als Stresshormon bezeichnet. In Gefahrsituationen schütten wir es aus, damit der Körper mit extremen Belastungen zurechtkommt. Leiden wir im Alltag unter chronischem Stress, kann das aber dazu führen, dass der Cortisolspiegel durcheinandergerät. Die Folge ist häufig: Burnout und Depression. Beim Glückshormon Serotonin wiederum