Kratom

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Published
2023/08/28

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Die wichtigen Fragen zuerst: Was ist Kratom? Hört sich zwar an, wie der griechische Gott der Vulkanausbrüche – ist aber nicht ganz so explosiv und auch ganz bestimmt nicht so zerstörerisch. Im Gegenteil: Es handelt sich hier um einen schon seit Jahrhunderten von den Urvölkern verwendeten Pflanzenstoff, der aus den Blättern des gleichnamigen Baumes hergestellt wird. Der majestätische Kratombaum kann bis zu 25 Meter hoch werden, ist ein sonnenliebendes Geschöpf und findet sich daher üblicherweise in den Tropenwäldern Südostasiens. Dort wächst und gedeiht er hervorragend und beschenkt uns Menschen mit seinen elliptischen Blättern, die bis zu 20 cm lang und 10 cm breit sind. Wie bei vielem, was Mutter Erde hervorbringt (siehe Coca-Blätter, Meskalin-Kakteen und Co.), haben ein paar frühzeitliche Schlingel recht schnell bemerkt: Oha, wenn ich diese Blätter esse, passiert was. Das gefällt mir – ich nehm noch eins davon, bitte. Unabhängig davon, dass wir uns schon fragen, wer auf die Idee gekommen ist, Blätter zu essen, freuen wir uns heute natürlich darüber, dass wir dadurch unseren Reichtum an Forschungssubstanzen erweitern können. Denn die Blätter des Kratombaumes enthalten psychoaktive Alkaloide wie Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin, die allerlei spannende Effekte haben können. Und dabei gibt es diesen Baum nicht nur in der Standardausführung, sondern er kommt gleich als Triple-Threat daher: Die charakteristischen Blattadern zeigen rote, weiße und grüne Färbungen, die die drei unterschiedlichen Kratom-Sorten hervorbringen. Diese Sorten variieren nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihren Wirkungen und Anwendungsbereichen und gedeihen in spezifischen Regionen in Südostasien. Grüße gehen raus an Mutter Natur: Das hast du wirklich mal wieder großartig gemacht. Das fanden auch die Ureinwohner Südostasiens, die Kratom über die Jahrhunderte hinweg als mildes Rauschmittel, Schmerzmittel, Beruhigungsmittel und sogar als Ersatz für Opium verwendet haben. Heute wird Krat